Stadtbranchenbuch in ASSCompact

ASS Compact – das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement schreibt in der aktuellen Ausgabe 02/12 über Bewertungsportale und das Stadtbranchenbuch.

Ein Auszug:

Ein weiteres Onlineportal, das zu den meist genutzten Deutschlands zählt, ist Stadtbranchenbuch. Über das Branchenportal können auch Bewertungen abgegeben werden. Grundlage für die Daten dort sind die Einträge der Deutschen Telekom, die sich auf rund 4 Millionen belaufen. Jedes Unternehmen kann die Daten kostenfrei mit Zusatzinformationen anreichern. Dies haben bereits 375.000 Firmen getan. Aus der Versicherungsbranche sind 88.000 Firmen registriert, wovon wiederum rund 9.000 den Eintrag ergänzt haben. Vorstandsvorsitzender Andreas Stahl erklärt: „Einträge mit Zusatzinformationen werden im Stadtbranchenbuch höher gerankt, da diese für den User hilfreicher sind, als ,nackte‘ Telefonbucheinträge.“ Eine Registrierung ist nicht nötig. Derzeit beinhaltet das Stadtbranchenbuch rund 270.000 Bewertungen, die wie in den anderen Portalen von der Redaktion geprüft wurden, bevor sie ins Netz gehen. Auch hier zählt Sachlichkeit. Im Versicherungsbereich ist Stadtbranchenbuch in Suchmaschinen sehr gut gelistet. Bei der Suche nach „Versicherung Ort“ erscheint das Stadtbranchenbuch in den größten 50 deutschen Städten 40-mal in den Top 10.

Der Link zum vollständigen Artikel:  http://www.asscompact.de/article/bewertungsportale-im-internet-eine-chance-fuer-makler/management-wissen/y/contentpool/55312

 

 

Opendi übernimmt Dailyplaces

Die Münchner Opendi AG, u.a. Betreiberin von
Stadtbranchenbuch.com übernimmt den Frankfurter Location-Dienst Dailyplaces.

Dailyplaces hat vor allem durch den
locationbezogenen Echtzeit-Chatrooms international Aufmerksamkeit erregt. Der Dienst
ist im Web, App Store und Android Store verfügbar und hat mehrere tausend
Nutzer.

Opendi betreibt in rund 30 Ländern weltweit Bewertungs- und
Branchenportale und hat monatlich 8 Mio. Nutzer.

„Durch unsere Reichweite können wir die Nutzer von Dailyplaces
deutlich erhöhen und gleichzeitig die Inhalte hervorragend mit unseren Portalen
verzahnen. Die beiden Produkte ergänzen sich perfekt“, meint der Gründer von
Opendi, Andreas Stahl.

Über den Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

 

Eva von Matt betreibt kein Kosmetikstudio!

Sehr geehrte Frau Eva von Matt,

Ihre Anwaltskanzlei hat uns heute eine Unterlassungserklärung zukommen lassen. Es wurde gebeten, Ihren Eintrag zu löschen, weil wir ihn falscherweise unter der Branche Kosmetik veröffentlicht haben und nicht unter Pilates. Außerdem sollen wir 775,64 EUR an die Kanzlei überweisen, weil der Streitwert bei 10.000 EUR läge.

Der Grund sei, dass wir mit der falschen Verbranchung einen Eingriff in Ihre Persönlichkeitsrechte vorgenommen hätten. Sie sind nämlich keine Kosmetikerin und waren auch noch nie in dieser Branche tätig.

Wir möchten uns für diesen Fehler ganz herzlich entschuldigen! Auch für die anderen Kollegen, denen der selbe Fehler passiert ist (z.B. http://www.tellows.de/num/04041308532 oder http://www.nahklick.de/firmeneintrag/Kosmetik/Hamburg/Studio__Balance__Eva__von__Matt++0ca2d0c7f2206b58d0db5021a2fc7282.html)

Die Kollegen von hamburg.de listen Sie sogar unter der Branche „Serviceunternehmen“ zwischen dem Studentenwerk Hamburg und Studio Butzer. Da Sie eine außerordentliche Reputation auf dem Gebiet des Pilates genießen wie man bei Google auch nachlesen kann, darf so etwas nicht vorkommen.

Aus diesem Grund verstehen wir ihren Wunsch, bei uns gelöscht zu werden. Wir haben dies wenige Minuten nach Eintreffen Ihrer Abmahnung erledigt. Wir werden aber keine Unterlassungserklärung abgeben und auch nicht die Kosten für Ihre Kanzlei tragen. Wir bezweifeln auch, dass der Streitwert bei EUR 10.000 liegt.

Aber warum haben Sie uns denn nicht eine kurze Mail geschrieben? Oder unter 0800-105 5 105 angerufen? Der Eintrag wäre sofort entfernt worden und es wäre auch deutlich weniger Aufwand für Sie gewesen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Stahl

Betrügt die Telekom bei ihren Abrechnungen?

Seit gestern ist es öffentlich: Der Spiegel berichtet über eine Strafanzeige gegen die Deutsche Telekom. Der Vorwurf lautet „gewerbsmäßiger Betrug“ gegenüber Verbrauchern, Aufsichtbehörden und Mitbewerbern in dreistelliger Millionenhöhe.

Auch stadtbranchenbuch ist betroffen

Wer in Deutschland eine Onlineauskunft, ein Telefonbuch, eine CD-ROM mit Telefonauskunft oder eine telefonische Auskunft betreiben will, muss seine Daten bei der Deutschen Telekom kaufen.

Die Bundesnetzagentur hat hierzu 2005 beschlossen, dass die Deutsche Telekom auf alle Datenabnehmer in Summe nur 770.000 EUR umlegen darf, nämlich die sog. Kosten der effizienten Leistungsbereitsstellung.

Die Deutsche Telekom hat es geschafft, diesen Beschluss vor Gericht aufzuheben und dann Nachforderungen in Millionenhöhe uns gegenüber gestellt. Vor Gericht weigert sie sich jedoch, diese Nachforderungen ausreichend zu begründen und die Kosten offen zu legen.

Wir vermuten, dass dies mit den Vorwürfen aus dem „Spiegel“-Bericht zu tun hat.

Mitbewerber sollen über den Rechtsweg eingeschüchtert werden

Statt sich mit offenem Visier einem fairen Wettbewerb zu stellen, versucht der Exmonopolist, uns über den Klageweg einzuschüchtern und den Markteintritt für neue Mitbewerber zu erschweren. Trotzdem hat es die Deutsche Telekom nicht geschafft zu verhindern, dass wir nach 5 Jahren im Markt zu den meist genutzen Branchenbüchern in Deutschland gehören.

Wir fordern eine nachhaltige Aufklärung der Vorwürfe und hoffen, dass dies endlich zu einer echten Liberalisierung des Telefonauskunftsmarktes in Deutschland führt. In den meisten anderen europäischen Ländern ist dieser Schritt längst vollzogen und die Teilnehmerdaten sind zu wettbewerbsfähigen Preisen für neue Markteilnehmer offen.

B5 aktuell stellt Stadtbranchenbuch vor

Am Wochenende wurde Stadtbranchenbuch im Computermagazin bei
B5 Aktuell gefeatured. Hier der Beitrag und der Text im Wortlaut:

Finden – dieses Stichwort führt uns zu einer anderen Seite. Wenn ich in meiner Umgebung einen Handwerker brauche, hilft eine Suchmaschine da meistens nicht besonders gut weiter.

Früher gab es so genannte Branchenbücher auf gedrucktem Papier, aber auch die kann man mittlerweile im Netz zurate ziehen.

Angefangen von den Gelben Seiten der Post bis zur Teleauskunft oder dem Dienst GoYellow – hier möchte ich eine vergleichsweise neue Alternative vorstellen: im stadtbranchenbuch.com kann man Handwerker, Restaurants und Dienstleister finden.

Mir gefällt die Seite ganz gut weil sie sehr übersichtlich gestaltet ist, man kann zum Beispiel nur die Postleitzahl seines Wohnortes eingeben und bekommt dann angezeigt, welche Branchen und Anbieter es an dem jeweiligen Ort gibt.

Eines hat mir allerdings nicht so gut gefallen: die Webseite arbeitet nämlich mit Popup Werbung, das sind diese kleinen Fenster die manchmal aufspringen und das kann bisweilen ganz schön nervig sein. Dennoch: Stadtbranchenbuch.com ist ein gut gemachtes, ein übersichtliches Angebot und sicherlich einen interessante Alternative zu anderen bestehenden Diensten.“

Hier der Radiobericht zum Download

Studie: Kunden informieren sich auf Bewertungsportalen

In welchem Umfang nutzen Deutsche das breitgefächerte Angebot an Preisvergleichs- und Bewertungsportalen im Internet? Eine Umfrage der YouGovPsychonomics AG unter 1000 wahlberechtigten Konsumenten hat ergeben, dass sich etwa jeder dritte Internetnutzer auf Bewertungsportalen und Preisvergleichsseiten informiert, bevor er einen Kauf tätigt oder eine Buchung abschließt. Jeder Vierte der Befragten verlässt sich vor den meisten Einkäufen auf das Urteil der anderen Internetnutzer. Nur jeder Zehnte weiß mit Bewertungsportalen und Preisvergleichen im Netz nichts anzufangen.

Darüber hinaus sind sich 84 Prozent der Nutzer einig, dass sich ihr persönlicher Einfluss auf Transparenz und Vergleichbarkeit von Produkten und Dienstleistungen durch solche Portale erhöht habe. Dieses Ergebnis erstreckt sich gleichermaßen über alle Altersgruppen.

YouGov

Wenn es um das Vertrauen in solche Portale geht, sind sich die Nutzer nicht ganz einig. Nicht einmal jeder Zweite hält die Kommentare im Netz für glaubwürdig, aber auch nur vier Prozent sind von der Unglaubwürdigkeit überzeugt. Das lässt darauf schließen, dass die meisten Deutschen den Bewertungsportalen eher neutral gegenüberstehen. Sie informieren sich dort zwar, vertrauen aber im Endeffekt ihrem eigenen Urteil.

Welche Erfahrungen haben Sie mit den Bewertungsportalen gemacht? Wie wichtig sind Ihnen das Stadtbranchenbuch und andere Bewertungsportale?

Branchenbücher in der Krise

Zurzeit leidet so manches Branchenverzeichnis unter den neuen gesellschaftlichen Entwicklungen im Internet. Konjunkturschwankungen, das Web und hohe Schulden haben beispielsweise dem britischen Branchenverzeichnis Yell eine unaufhaltsame Talfahrt beschert. Mit jedem Quartal sinken die Umsatzahlen, ein Ende ist nicht in Sicht. Dieses Problem haben jedoch nicht nur die englischen Kollegen, auch in Frankreich befinden sich die Pages Jaunes in einer Krise. Das Handelsblatt hat sich mit den Problemen der Branche auseinander gesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr soll demnach der Gewinn in England um vier, in Frankreich um fünf Prozent gesunken sein. Und das, obwohl die Preise erhöht wurden. Diese beiden Länder bilden keine Ausnahme: Beobachter erwarten, dass die Umsätze der gedruckten Verzeichnisse in den nächsten drei Jahren weltweit um 5,3 Prozent sinken werden.

Die Konjunkturkrise ist sicher eine Ursache. Ihre Auswirkungen haben die meisten Branchen mehr oder weniger stark zu spüren bekommen. Aber der Hauptgrund, warum es mit den Branchenbüchern derart bergabgeht, dürfte eine tiefergehende Veränderung im Nutzerverhalten sein. Kaum jemand, der regelmäßig nach Informationen jeglicher Art im Internet sucht, wird noch ein Branchenbuch aufschlagen, um einen bestimmten Laden oder Dienstleister  zu finden. Neben der Tatsache, dass die Daten im Internet aktueller sind, hat die Online-Suche weitere Vorteile: Meistens sind die Resultate direkt auf einer Karte verzeichnet, so dass sofort abgeschätzt werden kann, wohin man am schnellsten gelangt. Darüber hinaus finden sich zumeist Bewertungen, die bei der Entscheidung helfen und es kann direkt Kontakt aufgenommen werden, entweder über die Homepage, per E-Mail oder sogar Skype.

Obwohl die Unternehmen erkannt haben, dass sie zwingend im Internet agieren müssen, reicht der dort erzielte Gewinn anscheinend nicht aus, um die Verluste im Printbereich ganz zu decken. Viele Branchenbücher müssen daher neue Strategien entwickeln. Gelbe Seiten einfach nochmal im Internet zur Verfügung zu stellen, das  reicht nicht mehr aus, denn die Nutzer erwarten dort von einem Branchenbuch mehr. Erst wenn auf die Bedürfnisse eingegangen und das Potential im Internet genutzt wird, so können Branchenbücher auf ein Ende der Krise gehofft werden.

Wann haben Sie zuletzt ein Branchenbuch in Ihren Händen gehalten und darüber Unternehmen gesucht? Oder bevorzugen Sie inzwischen die Online-Variante wie zum Beispiel unser Stadtbranchenbuch? Über Ihr Feedback würden wir uns sehr freuen.